Gedicht
Der MG Wahlendorf ist von anonymer Seite ein Gedicht gespendet worden.
Es wiederspiegelt sehr treffend unser Vereinsleben:
D’Wahledorf-MusigEs faht ging gliich a, jedes Jahr,
zur Houptversammlig trifft sich di ganzi Schaar.
Es wird lamentiert, diskutiert u gredt,
was me z’ganze Jahr us wett.
Es Ständli hie, es Feschtli da,
für ds Gmüet muess me ja o öppis ha.
Es geit nid lang u du wirsch gseh,
ar nächschte Prob si die Vorsätz scho niene meh.
Die wo dert si, si z’bedure,
es chliises Hüüfeli gsesch dert huure.
Ar Birchi-Chiubi oder am Lotto,
geits wiiter ungerem gliiche Motto.
I bi nid da, i cha nid cho,
bi i de Ferie oder irgendwo.
U g’heits de bimene Haar us de Fuege,
heimer ja d’Musikommission, die söu luege.
Em Vorschtang git das Ganze o z’dänke,
wie se doch d’Mitglider mängisch fasch hänke.
Doch trotz au däm Erger u au dene Sache
Git’s o viu wo mer drüber chöi Lache.
Dänket nume a d’Musigreise,
u a au die Sprüch, die Weise;
a üser Jasser, Spagettifuere oder a ds Theater,
es isch gwüss scho mänge hei miteme Kater.
A üsne Uftritte z’Frankriich, im Dütsche oder z’Bärn im Stadion,
mir hei scho gschpieut für viu, weni oder gar ke Lohn.
Mänge Chranz für d’Fahne hei mir mit üser Musig verdienet,
o we dr Wäg bis dert häre mängisch fasch isch gsi wie grienet.
Wüsseter no am letschte Kantonale,
da het üs no e Schlagzüger g’fäut, so ne banale.
Das het üsi Luune aber nid hert trüebt,
mir hei trotzdäm fliisig witer güebt.
E Profi isch du iigfloge worde, wie het üs das g’fröit,
es het g’houe u mir si worde zwöit.
Drum gloube ig, we mer witerhin so tüe zämeha,
cha üse Verein no lang bestah;
mir näs wies chunnt u si schtouz,
uf üsi musig, si isch us bsungrigem Houz.
anonym
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